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HNO-Operationen Heidelberg

Ob es die operative Behandlung nach einem Unfall oder einer Krankheit ist oder ob es andere medizinische oder ästhetische Gründe sind – wir können Ihnen aufgrund unserer langjährigen operativen Erfahrung, unter anderem als Oberarzt in großen Fachkliniken, und unserem Streben uns ständig weiterzubilden, sowohl stationäre als auch ambulante Operationen auf höchstem medizinischem Niveau und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft anbieten.

Dr. Choudhry und Dr. Leipold während einer Operation.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Einblick in das Leistungsspektrum im Bereich der HNO-Operationen geben. Sollten Sie Fragen zu unserem Behandlungsangebot haben oder weitere Informationen wünschen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf

Verkleinerung der unteren Nasenmuscheln

Die Nasenmuscheln lassen sich in untere, mittlere und obere Nasenmuscheln unterteilen und befinden sich in den beiden Nasenhöhlen an den seitlichen Nasenwänden. Sie bestehen aus knöchernen Wölbungen, die mit Schleimhäuten überzogen sind. Unter den Schleimhäuten befinden sich jeweils Schwellkörper, die von feinen Adern durchzogen und stark durchblutet sind.

Den Nasenmuscheln kommt bei der Nasenatmung eine wichtige Funktion zu: Sie regulieren den Zustrom der Atemluft, erwärmen und befeuchten diese und befreien sie von kleinen Schmutzpartikeln. Verschiedene Ursachen, wie Allergien, Hormonveränderungen während der Schwangerschaft, chronische Sinusitis, aber auch die dauerhafte Nutzung von abschwellenden Nasentropfen, können zu einer dauerhaften Schwellung insbesondere der unteren Nasenmuscheln führen (Nasenmuschelhyperplasie), die sich über der Verbindung zu den oberen Atemwegen befinden.

Sind die unteren Nasenmuscheln chronisch vergrößert, kann dies eine Verengung der Atemwege mit sich bringen und damit den Zustrom der Atemluft dauerhaft erschweren oder einschränken. Betroffene haben das Gefühl, dass die Nase verstopft ist und atmen vermehrt durch den Mund, was unter anderem zu trockenen Schleimhäuten, vermehrten Infekten der oberen Atemwege oder Schnarchen führen kann.

Vergrößerte untere Nasenmuscheln lassen sich nach einer Erhebung der Krankengeschichte durch einen Blick in die Nasenhöhlen erkennen. Lässt sich die Vergrößerung nicht durch eine medikamentöse Therapie beseitigen, kann eine Verkleinerung der unteren Nasenmuscheln und damit eine Verbesserung der Nasenatmung durch einen operativen Eingriff erreicht werden. Dieser risikoarme Eingriff wird häufig im Zuge einer Korrektur der Nasenscheidewand durchgeführt, kann aber auch selbstständig als kleiner Eingriff ambulant unter lokaler Anästhesie umgesetzt werden.

Nasennebenhöhlen-Chirurgie

Unter dem Begriff Nasennebenhöhlen werden die Stirn-, Kiefer- und Keilbeinhöhlen sowie die Siebbeinzellen zusammengefasst. Durch einen Infekt der oberen Atemwege kann es zu einer akuten Entzündung der Nasennebenhöhlen kommen (Sinusitis). Dabei kommt es zu einer Schwellung der Schleimhäute, die Belüftung wird beeinträchtigt und das vorhandene Sekret kann nicht abfließen. Es kommt zu eitrigem Nasenausfluss, Fieber oder Kopfschmerzen. In der Regel lässt sich eine akute Sinusitis medikamentös behandeln und sie klingt nach wenigen Wochen wieder vollständig ab.

In manchen Fällen kommt es aber zu einem chronischen Infekt der Nasennebenhöhlen (chronische Sinusitis). Dies kann bspw. auf Verengungen oder eine Fehlbildung der Nasenscheidewand zurückzuführen sein. Aber auch das Vorhandensein von Nasenpolypen kann die Entstehung einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung begünstigen. Dabei handelt es sich um gutartige Schleimhautwucherungen, die sich in den Nasennebenhöhlen entwickeln.

In der Folge kann es zu einer dauerhaften Einschränkung der Nasenatmung, Schmerzen oder Druckgefühl, einer Beeinträchtigung des Geruchssinns oder einem chronischen Schnupfen kommen. Wenn durch den Einsatz von Medikamenten keine Besserung des Zustands erreicht wird, kann eine Nasennebenhöhlen-OP zur Verbesserung des Zustands durchgeführt werden. Durch das minimalinvasive Verfahren werden Verengungen beseitigt und Wucherungen sowie Nasenpolypen entfernt. So kann die Belüftung der Nasennebenhöhlen wiederhergestellt und in der Regel eine Verbesserung oder gar Beseitigung der Symptome herbeigeführt werden. Der Eingriff wird meist ambulant unter Vollnarkose endoskopisch durch die Nasenlöcher durchgeführt.

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Gesichtschirurgie

Chirurgische Maßnahmen im Gesichtsbereich können aus verschiedenen Gründen infrage kommen. Zum einen können chirurgische Eingriffe dabei helfen, Veränderungen im Gesicht, die auf Operationen, angeborene Fehlbildungen oder Unfälle zurückzuführen sind, zu korrigieren und Funktionalität und Ästhetik des betroffenen Bereichs wiederherzustellen.

Zum anderen kann die Gesichtschirurgie im HNO-Bereich auch dann zum Einsatz kommen, wenn sich der Patient eine äußere Veränderung wünscht. Sei es, um unerwünschte Alterungserscheinungen zu lindern oder um eine optische Veränderung des Erscheinungsbilds zu erreichen, bspw. durch eine Korrektur der Nasenform.

Egal welcher Grund hinter dem Eingriff steht: Unser Ziel ist es immer, bei jedem chirurgischen Eingriff im Gesicht ein natürliches, schönes Ergebnis zu erzielen, das die Lebensqualität des jeweiligen Patienten deutlich verbessert. Wir beraten daher jeden Patienten individuell anhand seiner Wünsche und Vorstellungen über die Möglichkeiten einer chirurgischen Maßnahme, zeigen ggf. auch Alternativen auf, sprechen über die Vor- und Nachteile sowie die Kosten der Behandlung.

Weitere Informationen zu unserem Behandlungsangebot aus dem Bereich der Ästhetisch-Plastischen Gesichtsoperationen finden Sie unter dem Menüpunkt Ästhetik.

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Lymphknotenentfernung

Lymphknoten dienen als Filter des Gewebewassers und sind ein Teil des Lymphsystems. Ist ein Lymphknoten am Hals vergrößert, kann dies beispielsweise auf Entzündungen oder Infekte im Kopfbereich zurückzuführen sein, kann aber auch auf eine Erkrankung des Lymphknotens hinweisen.

Führen Blut- und Ultraschalluntersuchungen, eine medikamentöse Therapie oder eine Punktierung des Lymphknotens nicht zu einer eindeutigen Diagnose, empfiehlt sich eine Entfernung des Knotens und eine anschließende histologische Untersuchung im Labor.

Bei der Lymphknotenentfernung handelt es sich um einen kleinen Eingriff, der für den Patienten wenig Risiken mit sich bringt. Ob die Entfernung ambulant oder stationär durchgeführt wird, ist abhängig von der Lage des Lymphknotens. Dies gilt auch für die Form der Narkose. In vielen Fällen ist eine lokale Anästhesie ausreichend, manchmal muss die Entfernung jedoch unter Vollnarkose durchgeführt werden.

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Basaliom-Entfernung (Hauttumor-Entfernung)

Bei einem sogenannten Basaliom handelt es sich um die am häufigsten auftretende Hautkrebsform. Basaliomzellkarzinome werden oftmals auch als weißer Hautkrebs bezeichnet und treten vorwiegend im Bereich des Kopfes und des Halses auf. Dies ist darauf zurückzuführen, dass diese Körperstellen oftmals über einen großen Zeitraum ungeschützt der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind.

Der Hauttumor entwickelt sich langsam über Monate oder gar Jahre von einem kleinen pigmentierten Fleck oder Knötchen zu einem manchmal nässenden oder auch blutenden Knoten, der oftmals in der Mitte einsinkt. Basaliome wachsen örtlich begrenzt und bilden in der Regel keine Metastasen aus. Sie können aber mit der Zeit in tiefer gelegene Hautschichten einwachsen und dabei knorpelige oder knöcherne Strukturen zerstören.

Frühzeitig entdeckt, kann eine Entfernung des Basaliomzellkarzinoms zu einer vollständigen Heilung führen. Der Hauttumor wird dabei in der Regel ambulant unter lokaler Betäubung mit einem Skalpell herausgeschnitten. Um eine vollständige Entfernung zu gewährleisten, wird auch ein Stück des gesunden Nachbargewebes entfernt.

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