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HNO-Operationen
Chirurgische Eingriffe im Kopf-Hals-Bereich.

Moderne HNO-Chirurgie
Unser chirurgisches Leistungsspektrum.

Ob es die operative Behandlung nach einem Unfall oder einer Krankheit ist oder ob es andere medizinische oder ästhetische Gründe sind – wir können Ihnen aufgrund unserer langjährigen operativen Erfahrung, unter anderem als Oberarzt in großen Fachkliniken, und unserem Streben uns ständig weiterzubilden, sowohl stationäre als auch ambulante Operationen für Kinder und Erwachsene auf höchstem medizinischem Niveau und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft anbieten. Wir kooperieren hierfür mit der Schönheitsklinik proaesthetic sowie dem OP-Zentrum in der Heidelberger Bahnstadt.

Wir beraten Sie selbstverständlich im Rahmen Ihrer individuellen Behandlung bezüglich möglicher Risiken und stehen Ihnen mit Hinweisen und Tipps zur richtigen Verhaltensweise vor und nach dem Eingriff zur Seite.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Einblick in das Leistungsspektrum im Bereich der HNO-Operationen geben. Wir bieten Ihnen auch ein umfangreiches Angebot an Ästhetisch-Plastischen Gesichtsoperationen und -behandlungen. Einen ausführlichen Überblick darüber finden Sie im Bereich Ästhetik. Sollten Sie Fragen zu unserem Behandlungsangebot haben oder weitere Informationen wünschen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf

Polypen-Entfernung (Adenotomie)

Gemeinsam mit den Gaumenmandeln gehören die Rachenmandeln (Adeniode) zum Rachenring, welcher der Abwehr von Krankheitserregern dient. Sie befinden sich im Nasenrachen, der durch die Eustachische Röhre (Tube) mit dem Mittelohr verbunden ist.

Gerade bei noch jungen Kindern bis ca. zum 6. Lebensjahr kann es zu einer Vergrößerung der Rachenmandeln kommen. Dies kann zur einer Einschränkung der Nasenatmung und einer schlechteren Belüftung des Mittelohrs führen. In der Folge leiden die Kinder vermehrt unter Infekten der oberen Atemwege, Halsschmerzen oder einer Vergrößerung der Nasenschwellkörper. Nicht selten schnarchen die betroffenen Kinder.

Daneben führt die Vergrößerung der Rachenmandeln auch oftmals dazu, dass sich dauerhaft Flüssigkeit (der sog. Paukenerguss) hinter dem Trommelfell sammelt. Dies kann ein vermehrtes Auftreten von meist sehr schmerzhaften Mittelohrentzündungen sowie einer deutlichen Hörminderung nach sich ziehen. Unbehandelt kann die Einschränkung des Hörvermögens zu einer Verzögerung der Sprachentwicklung sowie einer Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwäche führen.

Lassen sich die Beschwerden mit einer konventionellen Therapie nicht beheben, können die Rachenmandeln mit einem risikoarmen chirurgischen Eingriff entfernt werden. Die sogenannte Adenotomie (Rachenmandelentfernung oder „Polypen“-Entfernung) wird in der Regel ambulant unter Vollnarkose durchgeführt. Dabei werden die Rachenmandeln durch den Mund ausgeschält. In vielen Fällen wird während des Eingriffs auch der Erguss hinter dem Trommelfell abgesaugt und sogenannte Paukenröhrchen aus Kunststoff in das Trommelfell eingesetzt, um die Belüftung und den Abfluss der Flüssigkeit aus dem Mittelohr zu unterstützen.

Paukenröhrchen

Insbesondere bei kleineren Kindern bis zum sechsten Lebensjahr kann es immer wieder einmal zu sogenannten Paukenergüssen kommen. Dabei handelt es sich um eine Ansammlung von Flüssigkeit hinter dem Trommelfell. Die Ursache dafür ist in erster Linie in einer schlechten Belüftung des Mittelohrs zu finden, die unter anderem auf Infekte der oberen Atemwege oder vergrößerte Rachenmandeln zurückzuführen ist. In vielen Fällen lässt sich der Paukenerguss medikamentös behandeln und verschwindet nach ein paar Wochen wieder. Kommt es aber zu einem chronischen Erguss, verbleibt das oftmals zähflüssige Sekret dauerhaft hinter dem Trommelfell. In der Folge können vermehrt Mittelohrentzündungen auftreten und es kann zu einer Beeinträchtigung des Hörvermögens kommen. Unbehandelt kann dies langfristig zu einer Verzögerung der Sprachentwicklung sowie Konzentrationsschwierigkeiten führen.

Ist trotz einer medikamentösen Therapie keine Beseitigung des Paukenergusses möglich, kann der Einsatz von sogenannten Paukenröhrchen Linderung verschaffen. Diese Belüftungsröhrchen sind meist aus Kunststoff, haben gerade einmal einen Durchmesser von etwas mehr als einem Millimeter und werden bei jungen Patienten mit einem kleinen risikoarmen Eingriff ambulant unter Vollnarkose eingesetzt. Bei Jugendlichen oder Erwachsenen kann der Eingriff auch unter lokaler Betäubung durchgeführt werden.

Um das Röhrchen zu platzieren, wird zunächst ein kleiner Schnitt ins Trommelfell gesetzt und die Flüssigkeit hinter dem Trommelfell abgesaugt. Im Anschluss wird das Paukenröhrchen in das Trommelfell eingesetzt. So kann die Flüssigkeit nach außen ablaufen und die Belüftung des Mittelohrs gewährleistet. Der Eingriff wird bei Bedarf oftmals auch mit einer Entfernung der Rachenmandeln (Adenotomie) kombiniert.

Das Paukenröhrchen wandert mit der Zeit nach außen und fällt in der Regel nach etwa einem halben Jahr bis Jahr in den Gehörgang und das Trommelfell verschließt sich wieder. Je nach individueller Ausgangslage des Patienten kann es sinnvoll sein, den Eingriff zu wiederholen. Es besteht auch die Möglichkeit, Röhrchen einzusetzen, die dauerhaft verbleiben und nach Beendigung der therapeutischen Maßnahme durch einen weiteren Eingriff wieder entfernt werden.

Mandelentfernung & Mandelkappung

Es kann verschiedene Gründe haben, warum eine Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillen) infrage kommen kann. Neben häufig wiederkehrenden eitrigen Mandelentzündungen (Angina, Scharlach), Abszessen hinter den Mandeln, dem Verdacht auf einen Tumor an einer Mandel oder chronischen Entzündungen der Mandeln können auch vergrößerte Mandeln, die zu einer dauerhaften Beeinträchtigung der Atmung führen (Schlafapnoe), eine Entfernung notwendig machen. Es besteht dabei je nach Diagnose die Möglichkeit, die Mandeln vollständig (Tonsillektomie) oder nur teilweise (Tonsillotomie) zu entfernen.

Eine vollständige Entfernung wird vor allem bei wiederkehrenden Entzündungen der Mandeln durchgeführt. Der Eingriff wird stationär unter Vollnarkose durchgeführt und nimmt nicht viel Zeit in Anspruch. Zur Entfernung werden die Gaumenmandeln mit Ihrer Kapsel ausgeschält. Zurück bleibt eine offene Wundfläche, die in den folgenden Wochen abheilt. Vor allem bei einer vollständigen Mandelentfernung besteht das Risiko einer Nachblutung. Daher bleibt in der Regel 3 bis 6 Tage im Krankenhaus und sollte sich auch in den Wochen danach noch schonen und die ärztlichen Verhaltensempfehlungen umsetzen.

Bei vergrößerten Rachenmandeln wird in der Regel nur eine Teilentfernung (Mandelkappung) durchgeführt. Insbesondere jüngere Kinder sind von vergrößerten Rachenmandeln betroffen, was zu Atemaussetzern während des Schlafes oder Schluckbeschwerden führen kann. Durch die Mandelkappung wird insbesondere das Risiko einer Nachblutung deutlich verringert. Zudem bleibt dadurch gerade bei Kindern die Funktion der Gaumenmandeln in der Immunabwehr erhalten. Die Teilentfernung erfolgt meist ambulant unter Vollnarkose. Zur Teilentfernung wird ein moderner medizinischer Hightech-Laser eingesetzt.

Verkleinerung der unteren Nasenmuscheln

Die Nasenmuscheln lassen sich in untere, mittlere und obere Nasenmuscheln unterteilen und befinden sich in den beiden Nasenhöhlen an den seitlichen Nasenwänden. Sie bestehen aus knöchernen Wölbungen, die mit Schleimhäuten überzogen sind. Unter den Schleimhäuten befinden sich jeweils Schwellkörper, der von feinen Adern durchzogen und stark durchblutet sind.

Den Nasenmuscheln kommen bei der Nasenatmung eine wichtige Funktion zu: Sie regulieren den Zustrom der Atemluft, erwärmen und befeuchten diese und befreien sie von kleinen Schmutzpartikeln. Verschiedene Ursachen, wie bspw. Allergien, Hormonveränderungen während der Schwangerschaft, chronische Sinusitis, aber auch die dauerhafte Nutzung von abschwellenden Nasentropfen, können zu einer dauerhaften Schwellung insbesondere der unteren Nasenmuscheln führen (Nasenmuschelhyperplasie), die sich über der Verbindung zu den oberen Atemwegen befinden.

Sind die unteren Nasenmuscheln chronisch vergrößert, kann dies eine Verengung der Atemwege mit sich bringen und damit den Zustrom der Atemluft dauerhaft erschweren oder einschränken. Betroffene haben das Gefühl, dass die Nase verstopft ist und atmen vermehrt durch den Mund, was unter anderem zu trockenen Schleimhäuten, vermehrten Infekten der oberen Atemwege oder Schnarchen führen kann.

Vergrößerte untere Nasenmuscheln lassen sich nach einer Erhebung der Krankengeschichte durch einen Blick in die Nasenhöhlen erkennen. Lässt sich die Vergrößerung nicht durch eine medikamentöse Therapie beseitigen, kann eine Verkleinerung der unteren Nasenmuscheln und damit eine Verbesserung der Nasenatmung durch einen operativen Eingriff erreicht werden. Dieser risikoarme Eingriff wird häufig im Zuge einer Korrektur der Nasenscheidewand durchgeführt, kann aber auch selbstständig als kleiner Eingriff ambulant unter lokaler Anästhesie umgesetzt werden.

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Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden stehen immer im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir stehen Ihnen mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung zur Seite. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit uns – wir sind für Sie da!

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Nasennebenhöhlen-Chirurgie

Unter dem Begriff Nasennebenhöhlen werden die Stirn-, Kiefer- und Keilbeinhöhlen sowie die Siebbeinzellen zusammengefasst. Durch einen Infekt der oberen Atemwege kann es zu einer akuten Entzündung der Nasennebenhöhlen kommen (Sinusitis). Dabei kommt es zu einer Schwellung der Schleimhäute an, die Belüftung wird beeinträchtigt und das vorhandene Sekret kann nicht abfließen. Es kommt es zu eitrigem Nasenausfluss, Fieber oder Kopfschmerzen kommen. In der Regel lässt sich eine akute Sinusitis medikamentös behandeln und klingt nach wenigen Wochen wieder vollständig ab.

In manchen Fällen kommt es aber zu einem chronischen Infekt der Nasennebenhöhlen (chronische Sinusitis). Dies kann bspw. auf Verengungen oder eine Fehlbildung der Nasenscheidewand zurückzuführen sein. Aber auch das Vorhandensein von Nasenpolypen kann die Entstehung einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung begünstigen. Dabei handelt es sich um gutartige Schleimhautwucherungen, die sich in den Nasennebenhöhlen entwickeln.

In der Folge kann es zu einer dauerhaften Einschränkung der Nasenatmung, Schmerzen oder Druckgefühl, einer Beeinträchtigung des Geruchssinns oder einem chronischen Schnupfen kommen. Wenn durch den Einsatz von Medikamenten keine Besserung des Zustands erreicht wird, kann eine Nasennebenhöhlen-OP zur Verbesserung des Zustands durchgeführt werden. Durch das minimalinvasive Verfahren werden Verengungen beseitigt und Wucherungen sowie Nasenpolypen entfernt. So kann die Belüftung der Nasennebenhöhlen wieder hergestellt und in Regel eine Verbesserung oder gar Beseitigung der Symptome herbeigeführt werden. Der Eingriff wird meist ambulant unter Vollnarkose endoskopisch durch die Nasenlöcher durchgeführt.

Gesichtschirurgie

Chirurgische Maßnahmen im Gesichtsbereich können aus verschiedenen Gründen infrage kommen. Zum einen können chirurgische Eingriffe dabei helfen, Veränderungen im Gesicht, die auf Operationen, angeborene Fehlbildungen oder Unfälle zurückzuführen sind, zu korrigieren und Funktionalität und Ästhetik des betroffenen Bereichs wiederherzustellen.

Zum anderen kann die Gesichtschirurgie im HNO-Bereich auch dann zum Einsatz kommen, wenn sich der Patient eine äußere Veränderung wünscht. Sei es, um unerwünschte Alterungserscheinungen zu lindern oder um eine optische Veränderung des Erscheinungsbilds zu erreichen, bspw. durch eine Korrektur der Nasenform.

Egal welcher Grund hinter dem Eingriff steht: Unser Ziel ist es immer, bei jedem chirurgischen Eingriff im Gesicht ein natürliches schönes Ergebnis zu erzielen, dass die Lebensqualität des jeweiligen Patienten deutlich verbessert. Wir beraten daher jeden Patienten individuell anhand seiner Wünsche und Vorstellungen über die Möglichkeiten einer chirurgischen Maßnahme, zeigen ggf. auch Alternativen auf, sprechen über die Vor- und Nachteile sowie die Kosten der Behandlung.

Weitere Informationen zu unserem Behandlungsangebot aus dem Bereich der Ästhetisch-Plastischen Gesichtsoperationen finden Sie unter dem Menüpunkt Ästhetik.

Lymphknotenentfernung

Lymphknoten dienen als Filter des Gewebewassers und sind ein Teil des Lymphsystems. Ist ein Lymphknoten am Hals vergrößert, kann dies beispielsweise auf Entzündungen oder Infekte im Kopfbereich zurückzuführen sein, kann aber auch auf eine Erkrankung des Lymphknotens hinweisen.

Führen Blut- und Ultraschalluntersuchungen, eine medikamentöse Therapie oder eine Punktierung des Lymphknotens nicht zu einer eindeutigen Diagnose, empfiehlt sich eine Entfernung des Knotens und eine anschließende histologische Untersuchung im Labor.

Bei der Lymphknotenentfernung handelt es sich um einen kleinen Eingriff, der für den Patienten wenig Risiken mit sich bringt. Ob die Entfernung ambulant oder stationär durchgeführt wird, ist abhängig von der Lage des Lymphknotens. Dies gilt auch für die Form der Narkose. In vielen Fällen ist eine lokale Anästhesie ausreichend, manchmal muss die Entfernung jedoch unter Vollnarkose durchgeführt werden.

Basaliom-Entfernung (Hauttumor-Entfernung)

Bei einem sogenannten Basaliom handelt es sich um die am häufigsten auftretende Hautkrebsform. Basaliomzellkarzinome werden oftmals auch als weißer Hautkrebs bezeichnet und treten vor allem im Bereich des Kopfes und des Halses auf. Dies ist darauf zurückzuführen, da diese Körperstellen oftmals über einen großen Zeitraum ungeschützt der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind.

Der Hauttumor entwickelt sich langsam über Monate oder gar Jahre von einem kleinen pigmentierten Fleck oder Knötchen zu einem manchmal nässenden oder auch blutenden Knoten, der oftmals in der Mitte einsinkt. Basaliome wachsen örtlich begrenzt und bilden in der Regel keine Metastasen aus. Sie können aber mit der Zeit in tiefer gelegene Hautschichten einwachsen und dabei knorpelige oder knöcherne Strukturen zerstören.

Frühzeitig entdeckt, kann eine Entfernung des Basaliomzellkarzinoms zu einer vollständigen Heilung führen. Der Hauttumor wird dabei in der Regel ambulant unter lokaler Betäubung mit einem Skalpell herausgeschnitten. Um eine vollständige Entfernung zu gewährleisten, wird auch ein Stück des gesunden Nachbargewebes entfernt.

Wir stehen Ihnen zur Seite!

Dank unseres Fachwissens und unserer langjährigen Erfahrung können wir Ihnen ambulante und stationäre Operationen im HNO-Bereich auf höchstem Niveau anbieten. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne ausführlich. 

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