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HNO-Diagnostik
Der Ursache auf der Spur.

Diagnostische Verfahren
Auf dem neusten Stand von Wissenschaft und Technik.

Im Zentrum unserer täglichen Arbeit in unseren HNO-Praxen in Heidelberg Neuenheim und der Heidelberger Bahnstadt stehen die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Patientinnen und Patienten. Um die Ursache Ihrer Beschwerden zu ergründen und die passende Therapie für Sie zu finden, greifen wir auf eine Vielzahl an modernen und innovativen diagnostischen Verfahren auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik zurück.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Einblick in die verwendeten Verfahren und Techniken geben. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin, wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen.

Audiologische Diagnostik

Die Einschränkung oder gar der Verlust des Hörvermögens stellt für Betroffene eine große physische wie auch psychische Belastung dar und führt regelmäßig zu einer deutlichen Verminderung der Lebensqualität. Waren in früheren Jahren vor allem Ältere von einer Hörminderung betroffen, treten die Beeinträchtigungen des Gehörs immer öfter auch bei jüngeren Menschen auf. Um in solchen Fällen die bestmögliche Therapie für den Patienten auszuwählen, ist es wichtig festzustellen, ob die Verhinderung des Hörvermögens auf eine Erkrankung im Innenohr, im Mittelohr oder gar auf eine Störung im zentralen Nervensystem/Gehirn zurückzuführen ist.

Wir bieten Ihnen in unseren Praxen eine umfassende audiologische Diagnostik, um die Ursache für die gestörte Hörwahrnehmung zu finden und die passende Therapie einleiten zu können. Nach einer eingehenden Anamnese und ohrmikroskopischen Untersuchung nutzen wir hierfür je nach Symptomatik verschiedene diagnostische Verfahren. Dazu gehören neben Hörprüfungen wie Tonschwellenaudiometrie, Sprachverständlichkeitstests oder Messungen des Mittelohrdrucks (Tympanogramm) auch modernste neurootologische Messverfahren wie die Otoakustische Emission (OAE) oder die Hirnstammaudiometrie (BERA). Zudem führen wir auch Hörscreenings bei Kindern durch. Im Anschluss daran erläutern wir Ihnen die Ergebnisse und zeigen Ihnen die möglichen Behandlungswege auf. Diese können je nach Ursache von medikamentösen Maßnahmen, operativen Eingriffe bis hin zum Einsatz von Hörgeräten oder Hörimplantaten reichen.

Neugeborenen-Hörscreening

Bis zu drei von tausend Neugeborenen leiden unter einer Beeinträchtigung des Gehörs, was unbehandelt zu Problemen bei der Sprachentwicklung führen kann. Um frühkindliche Hörschäden frühestmöglich zu erkennen und entsprechende Therapiemaßnahmen einzuleiten, sollte in den ersten Lebenstagen ein Hörscreening gemacht werden. Die Kosten dafür werden von der Krankenversicherung übernommen. Das Screening nimmt nur wenige Minuten in Anspruch, ist für das Neugeborene überhaupt nicht schmerzhaft und kann durchgeführt werden, während das Kind schläft.

Beim Neugeborenen-Hörscreening handelt es sich um eine OAE-Messung. Otoakustische Emissionen (OAE) entstehen beim Hörvorgang. Dabei werden von den äußeren Haarzellen des Innenohrs kaum wahrnehmbare Schallsignale erzeugt, die durch den Gehörgang nach außen geleitet werden. Zur Messung dieser Signale wird eine dünne Sonde in den Gehörgang eingefügt, die ein leises Klick-Geräusch abgibt und die „Rückmeldung“ des Innenohrs aufnimmt. Bleibt diese Rückmeldung aus oder ist nur sehr schwach, kann dies auf eine Hörstörung zurückzuführen sein. Daher sollte der Test in kurzem zeitlichem Abstand wiederholt werden. Ein unklares Testergebnis bedeutet aber nicht zwingend, das ein Hörschaden vorliegt. Auch Fruchtwasser im Gehörgang, Unruhe des Kindes beim Testvorgang oder Nebengeräusche können das Ergebnis beeinflussen.

Vestibuläre Diagnostik (Schwindeldiagnostik)

Jeder Mensch kennt das Gefühl eines kurzzeitig auftretenden Schwindelgefühls – sei es beispielsweise aufgrund großer körperlicher Anstrengung, Dehydration oder der Fahrt in einem Karussell. Tritt das Schwindelgefühl jedoch akut sehr heftig oder gar chronisch auf, kann es nicht nur zu einer körperlichen Beeinträchtigung (teilweise mit Übelkeit und Erbrechen) kommen, sondern auch zu einer psychischen Belastung der Betroffenen mit erheblicher Einschränkung der Lebensqualität führen.

Schwindelattacken können ein Symptom für verschiedene körperliche aber auch psychische Erkrankungen sein. In vielen Fällen ist die Ursache für den Schwindel in einer Erkrankung oder Störung des Gleichgewichtsorgans zu finden. Sollten Sie unter Schwindel leiden, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt zur Abklärung der Ursache aufsuchen.

In unserer Praxis erfolgt bei der Vestibulären Diagnostik (Gleichgewichtsdiagnostik) zunächst eine zielgerichtete Anamnese, bei der wir die Krankengeschichte des Patienten erfassen und uns unterer anderem die Symptome, Auslöser, Dauer, Begleiterscheinungen schildern lassen. Im Anschluss daran erfolgt eine körperliche Untersuchung. In einem Großteil der Fälle können wir die Ursache dann schon eingrenzen und gezielt weitere Untersuchungen veranlassen. Dazu gehören bspw. eine Lagerungsprüfung, eine Gleichgewichtsanalyse (Posturographie), eine thermische Reizung, ein Elektro-Nystagmogramm (ENG) oder ein Kopfimpulstest (KIT). In manchen Fällen kann auch eine Röntgenuntersuchung (DVT-Aufnahme) die Diagnosestellung unterstützen.

Je nach Art des Schwindels oder Ursache kann sowohl bei der Ursachenforschung als auch bei der Behandlung eine Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Fachgebieten sinnvoll sein. Durch ein Netzwerk von Schwindel-Spezialisten können wir schnell für eine Diagnosestellung sorgen, um dann gemeinsam einen Therapieplan zu erstellen.

Endoskopie

Endoskopische Untersuchungen bieten uns die Möglichkeit, Körperöffnungen und Höhlen von Innen detailliert zu betrachten und können im HNO-Bereich zur Diagnostik von Erkrankungen oder Veränderungen der Nasennebenhöhlen, des Nasenrachens, des Kehlkopfes oder der Ohren zum Einsatz kommen.

Ein Endoskop besteht aus einem wenige Millimeter dünnen biegsamen Schlauch oder starren Rohr, an dessen Ende sich eine Lichtquelle, eine Linse sowie eine Kamera befinden. Die Untersuchung kann bei empfindlichen Personen unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden, in der Regel ist dies aber nicht notwendig. Je nach Untersuchungsgebiet wird das dünne Rohr in Nase, Mund oder Ohr eingeführt und zur gewünschten Stelle bewegt. So können wir von außen genau feststellen, welche Veränderungen im Inneren des Körpers, bspw. in den Nasennebenhöhlen, vorliegen. 

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Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden stehen immer im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir stehen Ihnen mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung zur Seite. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit uns – wir sind für Sie da!

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Funktionsuntersuchungen der Atemwege

Die Atemwege setzen sich aus einem oberen Anteil (Nase, Nasennebenhöhlen, Mund, Rachen, Kehlkopf) und einem unteren Bereich (Luftröhre, Lunge) zusammen. Wesentliche Aufgabe ist der Gasaustausch der Atemluft und die Aufnahme von Sauerstoff. Liegt eine Erkrankung oder Störung der Atemwege vor, kommt es zu einer Einschränkung dieser Funktion.

Diese Einschränkung kann auf unterschiedlichste Ursachen wie akute oder chronische Infekte oder Allergien zurückzuführen sein. Häufig vorkommende Erkrankungen der oberen Atemwege sind bspw. Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis) oder Schnupfen (Rhinitis). Zu den häufigen Erkrankungen der unteren Atemwege gehören Asthma oder Bronchitis.

Verschiedene technische Untersuchungen unterstützen uns bei der Diagnose Ihrer Erkrankung. Hierzu gehören bspw. neben Bluttests eine Rhinomanometrie (Nasenfunktionstest) oder eine Spirometrie (Lungenfunktionstest). Aber auch die Messung des ausgeatmeten Stickstoffmonoxids (NO) sowie eine sonographische oder röntgenologische (DVT) Untersuchung der Nasennebenhöhlen bieten oft wertvolle diagnostische Informationen.

Sonographie (Ultraschall)

Bei einer Sonopgraphie (Ultraschall) handelt es sich um eine nicht-invasive, schonende und unkomplizierte Möglichkeit, Gewebe oder Organe zu untersuchen. Unsere Praxen sind mit modernsten, hochauflösenden bildgebenden Sonographiegeräten ausgestattet, die anatomische Strukturen detailliert darstellen können und so unsere erfahrenen Ärzte bei der Diagnosestellung unterstützen.

Ultraschalluntersuchungen sind für den Patienten weder mit Schmerzen noch mit einer Strahlenbelastung verbunden. Sie kommen im Rahmen der HNO-Diagnostik in vielen Bereichen zum Einsatz. Dazu gehören unter Veränderungen der Stirn-, Kiefer und Nasennebenhöhlen, Tumordiagnostik, Erkrankungen der Speicheldrüsen (z. B. der Ohrspeicheldrüse), Erkrankungen des Rachens sowie Vorsorge- und Nachsorgeuntersuchungen.

DVT-Diagnostik

Unsere Praxen sind mit einem  digitalen Volumentomographen (DVT) der neusten Generation ausgestattet. Dieses dreidimensionale Bildgebungsverfahren ermöglicht es uns, hochauflösende Bilder vom Kopf-Hals-Bereich eines Patienten zu erstellen. Mithilfe einer digitalen Volumentomographie lassen sich feinste Strukturen oder Veränderungen detailgenau darstellen und erkennen. Das Verfahren kann in vielen Bereichen der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zur Unterstützung der Diagnostik zur Anwendung kommen, bspw. bei Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenerkrankungen.

Daneben kann eine digitale Volumentomographie auch bei der Planung von operativen Eingriffen große Vorteile mit sich bringen. Die im Schichtverfahren erstellten Bilder lassen sich am Computer weiter bearbeiten und ermöglichen eine exakte Planung des Eingriffs.

Die Erstellung der Aufnahme nimmt nur wenig Zeit in Anspruch und ist für den Patienten weder unangenehm noch schmerzhaft. Sie bringt auch deutlich weniger Strahlenbelastung mit sich als eine entsprechende konventionelle Röntgenaufnahme oder eine Computertomographie. Durch eine Strahlenreduktion von mindestens 50 Prozent gegenüber einem CT ist dies aktuell die schonendste Art der Bildgebung. Die unmittelbare Verfügbarkeit der Aufnahme ohne Überweisung zu einem Radiologen gestattet höchste Planungssicherheit und spart zudem wertvolle Zeit.

Schlafapnoe-Diagnostik (Schnarch-Diagnostik)

Beim Schlafapnoe-Syndrom handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die sich durch Atemaussetzer während des Schlafs äußert. Durch diese Aussetzer verringert sich der Sauerstoffgehalt im Blut und der Körper wird in Alarmbereitschaft versetzt. Dies führen jeweils zu einer Weckreaktion, die von Betroffenen oftmals nicht wahrgenommen wird. Das Schlafapnoe-Syndrom wird oftmals – aber nicht immer – von lautem Schnarchen begleitet.

Eine Schlafapnoe führt zu einer dauerhaften Belastung des Körpers, dem durch den oftmals unterbrochenen Schlaf die Möglichkeit zur Regeneration genommen wird. Die Folge sind neben Müdigkeit am Tag und chronischer Überlastung auch Konzentrationsschwierigkeiten oder Bluthochdruck, zudem wird das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöht. Oftmals merken Betroffene selbst nichts von Ihrer Erkrankung, sondern werden von Familienmitgliedern oder Lebenspartnern auf die Schlafsituation hingewiesen.

Das Schlafapnoe-Syndrom lässt sich in mehrere Formen unterteilen. Das Obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) sowie das zentrale Schlafapnoe-Syndrom. Das Obstruktive Schlafapnoe-Syndrom ist die deutlich häufiger auftretende Form der Schlafapnoe und findet Ihre Ursache in verengten oder verlegten Atemwegen. Die Ursache dafür kann in den eigenen Lebensumständen (bspw. bei Übergewicht, Stress, hohem Nikotin- oder Alkoholkonsum), aber auch in den anatomischen Gegebenheiten im Mund-Rachen-Bereich oder einer allergischen Erkrankung der Atemwege zu finden sein. Bei einem zentralen Schlafapnoe-Syndrom kommt es dagegen zu einer Fehlsteuerung im Gehirn. Auch eine Mischform beider Erkrankungsformen ist möglich.

Um festzustellen, ob Sie unter einer Schlafapnoe leiden, führen wir zunächst ein  Anamnese-Gespräch mit Ihnen und erheben Ihre Krankengeschichte. Festigt sich der Verdacht auf eine Schlafapnoe, führen wir ein Schlafdiagnostik-Screening durch. Hierfür erhalten Sie im Rahmen der sogenannten ambulanten Polygraphie ein kleines Gerät mit nach Hause, das während des Schlafs unter anderem Ihre Atemgeräusche, Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz aufzeichnet. Bestätigt sich anhand der Aufzeichnungen die Diagnose überweisen wir Sie bei Bedarf zur weiteren Abklärung an ein Schlaflabor. Hier wird dann eine Polysomnographie zur Erstellung eines umfassenden Schlafprofils als Basis für die Diagnosestellung durchgeführt.

Die Behandlung der Schlafapnoe setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen und wird individuell an die Ausgangssituation des Patienten angepasst. Dazu können beispielsweise eine Veränderung der eigenen Verhaltensweisen (bspw. der Verzicht auf Nikotin und Alkohol), der Einsatz von Atemtherapiegeräten, spezielle Zahnschienen sowie Operationen oder auch eine Therapie ihrer Allergie gehören.

Auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik!

Um der Ursache Ihrer Erkrankung auf den Grund zu gehen, können wir in unseren Praxen auf modernste diagnostische Verfahren zurückgreifen. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne ausführlich.

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