HNO Heidelberg - Dres. Horn & Choudhry Aktuelle Informationen Neuenheim: +49 (0) 6221 / 401010Bahnstadt: +49 (0) 6221 / 353730

Besondere Behandlungs­formen
Therapieformen & Beratungen.

Ergänzende Therapieverfahren
Moderne Medizin für Hals, Nase, Ohren & Kopf.

Unser Ziel ist es, unsere Patientinnen und Patienten jederzeit bestmöglich zu beraten und zu behandeln. Daher bieten wir ihnen in unseren Praxen in Heidelberg-Neuenheim und in der Heidelberger Bahnstadt neben dem gesamten Spektrum der modernen HNO-Heilkunde zusätzlich besondere Behandlungsformen und Beratungen an. Bei Fragen zu unserem Behandlungsspektrum nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Akupunktur

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine jahrtausendealte Heilmethode, die der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entstammt. Mit feinen Nadeln werden dabei an bestimmten Punkten des gesamten Körpers oder nur des Ohrs Reize gesetzt. Diese Punkte liegen nach der TCM auf sogenannten Leitbahnen (Meridiane), die den gesamten Körper durchziehen. Durch diese Meridiane fließt die Lebensenergie Qi. Sind diese Bahnen blockiert, kommt es aus Sicht der TCM zu einem Ungleichgewicht und es entwickeln sich Krankheiten. Mithilfe der Akupunktur können diese Blockaden gezielt gelöst und Krankheiten behandelt werden.

Die Akupunktur wird in Deutschland schon seit vielen Jahren zur Unterstützung klassischer schulmedizinischer Therapien eingesetzt und kommt auch in verschiedenen Bereichen der Hals-Nasen-Ohren-Medizin zur Linderung von Beschwerden zum Einsatz.

Wir können unsere Patienten aufgrund unserer Weiterbildung im Bereich der Akupunktur und jahrelanger Erfahrung kompetent und umfassend beraten. Wir nutzen Akupunktur in unseren HNO-Praxen zur Unterstützung von Behandlungen und Therapien in vielen verschiedenen Bereichen. Zu den Krankheitsbildern, bei denen Akupunktur Anwendung finden kann, gehören unter anderem: Allergien (bspw. Heuschnupfen), akute und chronische Sinusitis, Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus oder Nacken- und Rückenschmerzen.

Wir beraten Sie gerne ausführlich, ob in Ihrem persönlichen Fall eine unterstützende Behandlung zur Linderung Ihrer Beschwerden helfen kann.

Hörsturz- und Tinnitus-Therapien

Die Beeinträchtigung des Hörvermögens kann nicht nur zur physischen Belastung werden, sondern auch die Lebensqualität Betroffener nachhaltig negativ beeinflussen. Während es bei einem Hörsturz plötzlich einseitig zu einer Verringerung oder gar dem Verlust des Hörvermögens kommt, leiden Betroffene bei einem Tinnitus temporär oder dauerhaft unter Ohrgeräuschen wie etwa einem Summer oder Pfeifen.

In vielen Fällen regeneriert sich das Hörvermögen innerhalb der nächsten Tage selbst. Ist dies jedoch nicht der Fall, sollten Betroffene spätestens nach 72 Stunden einen HNO-Arzt aufsuchen. Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto höher sind die Chancen, die Beeinträchtigung vollständig zu beheben und belastende Langzeitschäden zu vermeiden.

Wir bieten unseren Patienten in unseren Praxen mit der Sauerstoff-gestützten Infusionstherapie und der Intratympanalen Therapie zwei Verfahren zur Behandlung eines Hörsturzes oder Tinnitus an. Ziel beider Therapien ist es, durch die Gabe eines entzündungshemmenden Medikaments mögliche Schwellungen oder Entzündungen im Ohr zu behandeln und zu beseitigen oder durch eine durchblutungsfördernde Sauerstofftherapie die Erholung des Ohrs herbeizuführen.

  • Infusionstherapie: Bei einer Infusionstherapie erhält der Patient ambulant über einen Zeitraum von 5 bis 10 Tagen täglich eine Infusion, diese kann Kortison und/oder ein rein durchblutungsförderndes Medikament beinhalten. Die Infusion nimmt dabei jeweils ca. 45 Minuten in Anspruch.
  • Intratympanale Therapie: Bei der Intratympanalen Kortisontherapie wird in mehreren Sitzungen im Abstand weniger Tage unter lokaler Betäubung eine kortisonhaltige Lösung mit einer Spritze direkt durch das Trommelfell ins Mittelohr injiziert und gelangt von dort aus weiter ins Innenohr. Der Patient bleibt nach der Injektion für ca. 20 Minuten auf der Seite liegen.

Welche Therapie zum Einsatz kommt, ist abhängig von der individuellen Ausgangssituation und Beschwerden des Betroffenen. Wir beraten jeden Patienten nach der Diagnosestellung ausführlich über die Behandlungsmöglichkeiten, stehen mit Ratschlägen zur richtigen Verhaltensweise zur Seite und erstellen gemeinsam mit dem Patienten einen individuellen Therapieplan.

Naturheilkundliche Therapieverfahren

Wir bieten in unseren HNO-Praxen unterschiedliche Therapieverfahren aus der Naturheilkunde an. Diese nebenwirkungsarmen Methoden ermöglichen uns neben der klassischen Schulmedizin einen zusätzlichen Ansatz, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu fördern und Beschwerden im HNO-Bereich zu behandeln und zu lindern. Naturheilverfahren können beispielsweise zur Unterstützung modernster medizinischer Verfahren bei der Behandlung von Tinnitus, Sinusitis, Allergien, chronischen Entzündungen oder zur Förderung des Immunsystems zum Einsatz kommen. Selbstverständlich haben wir uns in den Bereichen umfassend weitergebildet und können unsere Patienten auf Basis unseres umfangreichen Fachwissens und unserer Erfahrung individuell und kompetent beraten und behandeln.

Jetzt Termin vereinbaren

Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden stehen immer im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir stehen Ihnen mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung zur Seite. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit uns – wir sind für Sie da!

Termin vereinbaren

Sauerstofftherapie

Bei der Sauerstofftherapie handelt es sich um einen Therapieansatz aus der Naturheilkunde. Dabei inhaliert der Patient ionisierten hoch konzentrierten Sauerstoff, um die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus zu verbessern.

Die Sauerstofftherapie kann unterstützend zu Behandlung verschiedenster Krankheitsbilder eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem Tinnitus, chronische Entzündungen im Hals- und Kopfbereich oder Migräne. Die Therapie mit hoch konzentriertem Sauerstoff kann aber auch zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt werden.

Reisemedizin & Reiseimpfungen

Egal, ob aus beruflichen oder privaten Gründen – viele Menschen reisen für ein paar Tage, Wochen oder gar Monate ins Ausland. Insbesondere bei Fernreisen besteht dabei die Möglichkeit, in Kontakt mit Krankheitserregern zu kommen, die in Deutschland nicht vorkommen. Für viele Gebiete der Welt werden zudem bestimmte Impfungen empfohlen oder sind sogar verpflichtend, die nicht von der Ständigen Impfkommission (STIKO) in den Impfempfehlungen für Deutschland geführt werden.

Um sich optimal auf eine Fernreise vorzubereiten, bieten wir Ihnen im Rahmen unseres reisemedizinischen Angebotes eine umfassende Beratung zu den möglichen gesundheitlichen Risiken, die das gewählte Reiseziel mit sich bringen kann. Wir informieren Sie über empfohlene oder verpflichtende Impfungen, beraten Sie zu Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen und über die Zusammenstellung einer Reiseapotheke, erstellen Ihnen bei Bedarf einen Impfplan und führen (Auffrischungs-)Impfungen in durch. Sie können sich in unserer Praxis auch gegen Gelbfieber impfen lassen. Auch die Beratung zur Malaria-Prophylaxe und -Therapie gehört zu unserem Leistungsspektrum.

Tauchmedizin

Das Tauchen eröffnet Hobbytauchern einen Einblick in die Unterwasserwelt – sei es an einem Urlaubsort oder in Seen oder Flüssen in der eigenen Umgebung. Doch um das Tauchen sicher ausüben zu können, ist es wichtig, sich vorab über die möglichen Risiken der beliebten Sportart zu informieren. Zudem sollten Taucher regelmäßig eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung durchführen lassen, um zu prüfen, ob der eigene Körper fit genug ist, um dem Sport gefahrlos nachgehen zu können. Dr. Andreas Horn hat die Zusatzausbildung zum Taucherarzt absolviert (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V.), bildet sich auf dem Gebiet regelmäßig weiter und verfügt über umfassende Fachkenntnisse und jahrelange Erfahrung im Bereich der Tauchmedizin. Er kann Sie über alle gesundheitlichen Aspekte und mögliche Risiken des Tauchens informieren und eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung durchführen.

Schwindeltraining (Altersschwindel)

Beim benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel (BPLS; auch gutartiger Lagerungsschwindel) kommt es zu kurzen anfallsartigen Schwindelattacken, die auch Übelkeit oder Erbrechen auslösen können. Die Ursache dafür ist im Innenohr der Betroffenen zu finden, in dem sich Kalziumkarbonatkristalle (Otolithen) gelöst haben. Diese Ohrsteine schwimmen nun in den Bogengängen des Innenohrs und reizen bei bestimmten Bewegungen die Sensorzellen des Gleichgewichtsorgans. Dadurch erhält das Hirn Informationen über die Haltung des Körpers, die nicht der Wahrnehmung der Augen entsprechen. Auf diese widersprüchlichen Informationen reagiert der Körper mit einem Schwindel. Der gutartige Lagerungsschwindel tritt vor allem in höherem Alter auf, kann aber auch durch Unfälle, Kopfverletzungen oder Ohrentzündungen ausgelöst werden.

Betroffene, die unter gutartigem Lagerungsschwindel leiden, finden in uns einen kompetenten Ansprechpartner. Nach der Diagnosestellung beraten wir sie über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und sprechen über Verhaltensmaßnahmen zur Linderung der Symptome. Wir bieten Ihnen in unseren HNO-Praxen in Heidelberg zudem ein Schwindeltraining, das dabei hilft, die Symptome des Lagerungsschwindels deutlich zu vermindern oder sogar ganz zu beseitigen.

Mithilfe sogenannter Lagerungsmanöver (Epley-Manöver oder Semont-Manöver) führt der Patient dabei unter Anleitung in einer bestimmten Abfolge Übungen durch, um die Ohrsteine aus dem Innenohr zu bewegen. Die Lagerungsmanöver können zu Beginn Schwindel und Übelkeit auslösen und sollten unter Anleitung eines Arztes ausgeführt werden.

Für Ihre Gesundheit!

Wir bieten Ihnen zusätzlich zum gesamten Behandlungsspektrum der modernen HNO-Heilkunde besondere Behandlungsformen und Beratungen an. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie dazu gerne ausführlich.

Termin vereinbaren